5.1.2012 von Udo.
Wir schreiben das Jahr 2012. In einer fernen Galaxie..ehm..hups.
Also noch einmal..
Die Zeit vergeht wieder wie im Flug und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Kaum hat man sich eingelebt und an die täglichen Strecken gewöhnt, schwupps… ist der letzte Tag angebrochen… zumindest fliegerisch.
Die ersten Cumuli sind schon bei der Auffahrt zum Penon zu sehen, das wird ein guterTag mit hoher Basis.
Hatten wir eigentlich bereits etwas zur Airtime geschrieben? Nein? Tja, wie spaxxen wir uns da jetzt raus? Die kürzeste Airtime beträgt für Mexico 4.0 schlappe 18 Stunden und 3 Minuten in Summe. Die längste Airtime schlägt mit 23 Stunden und 2 Minuten und 3 Sekunden (Landung versaut) zu Buche. Letztendlich ein guter Schnitt bei 9 Flugtagen, an zwei Nachmittagen war wegen Überentwicklung und Gewitterneigung ans Fliegen leider nicht zu denken, solche Tage hat es hier seit 16 Jahren nicht gegeben, aber der Morgenflug entschädigt dafür ausreichend. Schwäbische Blassnasen können jetzt weiter zu den Bilden blättern.
Irgendwie fliegen wir nicht soviel und wesentlich deutlich länger bei unserem vierten Besuch im Land der Farben, aber die geflogenen Strecken haben sich fast verdoppelt, mein GPS zeigt als gesamte Strecke 437 km an (da ist kreisen natürlich enthalten) und ich bin etwas sprachlos über die geflogene Distanz… aber dranbleiben lohnt einfach
.
Ich überlasse es jetzt Mazze den Hammerflug zu den Mariposas Monarca (Butterflies) zu beschreiben.
Mazze:
Heute war das Startplatzgedränge irgendwie anders als sonst: Selbst die Streckencracks - im Bild Jonas - machen sich früh fertig; es verspricht ein früher und hoher Tag zu werden. Keine Zirrusbewölkung und früh entwickelnde Cumulus sprechen für sich. Wir hauen uns raus und drehen direkt am Launch auf über 2.900 m auf. Da auch am Sacamecate schon ein toller Cumulus steht warten wir nicht wie sonst bis etwa 12:00 Uhr über dem Launch ab, sondern fliegen direkt zu den Peniden rüber. Dort zeigt sich der Berg mal wieder als kleine Zicke, es geht etwas zerrissen und nur mäßig nach oben. Erst wenn man über der Spitze drehen kann, wird der Bart leichter zu zentrieren und es geht wie in einem Aufzug mit 3-4,5m der Basis entgegen. Udo kämpft etwas tiefer verzweifelt im Hang des Sacamecate und fliegt anschließend Richtung Jovans. Ralf und ich haben uns etwas Richtung Jovans versetzen lassen und nehmen nun Kurs nach NO, Richtung “Butterflies”.
Auf dem Weg zu den Mariposas hilft und der Rückenwind mächtig, wir düsen mit 55-60 km/h Groundspeed über die Ebene und nehmen jeden Heber mit. So bleiben wir immer über 3.000 m und mit der Geländekontur hebt sich langsam die Basis auf 3.600 m.
Die Wolkenbildung um uns herum ist mächtig und wir versuchen immer einen Ausweg ins Blaue im Auge zu behalten. Erfreulicherweise ist die Thermik stark und auch an der Basis / über der Basis ist es nicht zu unruhig.
Wolkenstrasse zu den Los Saucos
Je näher wir dem Gebirgszug kommen, um so dunkler wird es um uns herum… Augen zu und durch!
Auf dem Rückweg halten wir uns etwas südwestlich und lassen und am Rand der Wolkenstrasse wieder Richtung Lago Valle de Bravo versetzen. Der Gegenwind ist mächtig und wir landen nach ca. 2 Stunden glücklich und zufrieden bei Jovans zum Lunch wieder ein. Besser kann ein Morgenflug nicht laufen.
Udo:
Später Return zum Launch und oben angekommen Wind in Böhen bis 42 km/h, etwas parawaiting ist angezeigt, aber das wechselt täglich, manchmal gehts ab 15:30 Uhr, manchmal erst ab 16:30.
Die zackigen Brecher beruhigen sich und so schwinge ich mich hinter Ralf ins Aufwindband am Penon. Die Sonne ist noch hinter einer Wolke also Geduld..Geduld..
Jonas dreht vor dem Launch ein und Ralf und ich folgen. Der Hausbart läuft wieder und somit eng drehen und drin bleiben. Nach 15 Minuten kurbeln im engen Bart sind wir bereits auf 3.490 m im Steigen über den Penitas. Der Bart am Sacamecate ist nicht aktiv, aber die Höhe reicht schon fast für einen Flug back to Town, aber eben nur fast.
Das klar erklärte Ziel war Kaffee bei Jovans, derweil Mazze noch am Launch mit der Höhe kämpft, treten Ralf und ich in die Speedbar und hämmern mit 62 km/h Richtung Jovans los. Die überschüssigen Höhenmeter werden mit Wings und Asyspiral abgespaxxt und dann sanftes Einschweben am Soccerfield bei Jovans. Schirme packen, Grinsen, Freuen und den Tag geniessen. Die Jungs falten die Wings zusammen und nach 10 Minuten ist auch schon Mazze von Penitas mit unserem Fahrer Juan da. Also back to Town und früh in Valle eintreffen.
Wir verabschieden uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus Valle und Mexico; morgen Packen und ab zum Airport. Es war wieder eine geile Zeit und eins ist sicher: Wir kommen auf jeden Fall wieder!
Hasta luego Amigos y Amigas … hasta el proximo ano … muchachos.. esta bien !
Euer OTTER-Team & Ralf (AcroSpaXX)
Reisebericht Mexico 4.0 mit Details zu Thermikquellen und Flugrouten folgt.
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4.1.2012 von Mazze.
Tag 6+7+8…Anfliegen 2012:
Man kann es ja nicht verbergen, aber an manchen Tagen fallen wir einfach ermattet in die Federn. Wenn dann noch Gäste/Freunde zum Glühweintrinken kommen ist so ein Tag schnell zuende, ohne dass man die Zeit finden könnte ein paar Zeilen zu schreiben. Das Thermikfliegen morgends ist halt doch echte Arbeit…
Fakt ist und bleibt, es geht jeden Tag und das je nach Uhrzeit immer wieder für alle Könnerstufen geeignet. Die OTTER-Piloten und der Ralf fliegen auch völlig unterschiedlich, mal weit, mal weniger weit. Zum See…zu Jovans…oder über die Wall, den Penon, Crazy… über die Mesa und dann doch an Penitas einlanden. Aber letztendlich fliegen wir “for fun and not for money “…
Auch wenn für Nichfliger=Fussgänger so manche Bilder gleich oder ähnlich aussehen mögen, dem Sachkundigen erschliessen sich schnell die wunderschönen verschiedenen Wolkenbilder und der Blick aus grosser Höhe auf das darunter liegende Land ist etwas von dem wir Piloten nie genug bekommen könnnen.
Resümierend waren die letzten drei Tage schon sehr unterschiedlich, spät einsetzende Thermik und recht viel Wind (17 km/h) versprechen einen etwas ruppigen Flugtag. Aber so kann man die eigenen Grenzen gut erfliegen und sein eigenes Können immer wieder etwas steigern. Ralf als Newbie macht es vor, folge den anderen und lass Dir die Bärte markieren, dann geht es auch ohne GPS und fundierte Ortskenntnisse, der Nase nach und wenn das Vario schreit: EINDREHEN.
Auch wenn es fliegerisch schwer zu toppen ist am 2. Tag zum Lago (See), er hat es schon wieder getan…unser Gast-OTTER und Exil-AcroSpaXX …eindrehen…hoch..und weg…zu geil…am See direkt in Udo’s Gurtzeug gelandet..aber das war geplant: PUNKTLANDUNG.
Und nun ein paar Impressionen der letzten Tage
Euer OTTER-Team
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31.12.2011 von Udo.
Fangen wir kurz beim Tag 4 an und berichten ein wenig über die etwas anspruchsvollen Bedingungen. Auch wenn es hier in Valle fast jeden Tag geht, es sind auch Tage mit rauhen und zackigen Bedingungen darunter.
Der Morgenflug war eine Teilung aus guten Strecken (Lake/Valle) und kleine Hopser zu Penitas.
Am Nachmittag eine Überentwicklung mit Hagelschauern um 17:00 Uhr, also haben wir weitsichtig das Fliegen am Nachmittag ausfallen lassen. Früh zurück in Valle und gegrillten Hahn mit Salat und Guakamole & Pan…lecker. Müde, satt und zufrieden früh ab in die Koje.
31.12.2012: Blauer Himmel, keine Cumulus und damit ein später Thermikeinsatz…fliegerisch gemischt (Ralf - Penitas, Udo - Jovans, Mazze - See) also alles dabei.
Nun zu ein paar Impressionen aus Valle und den “Locals”:
Blumenverkauf am Strassenrand: Das gehört zu Valle, an vielen Ecken werden täglich frische Blumen angeboten. Die Mexikaner lieben bunte und frische Farben.
Der Blick in die Calle de Boccabolca: Bunte Wimpel und Girlanden als Weihnachtsschmuck und für Neujahr.
OTTER-Team-Frühstück: Taglich frisch, heiss und lecker, Atole al Piste. Atole ähnelt unserem Haferbrei, jedoch aus Mais hergestellt und etwas dünnflüssiger, süss und mit leichtem Zimtgeschmack, wärmt und macht satt für den Morgenflug.
Oma Maria mit Enkel Carmen, die beiden treffen wir jeden morgen, wenn wir auf den Pick-Up-Service warten.
Carmen lacht immer mit dem ganzen Gesicht und diese Knopfaugen…
Mazze Foto-Shot mit 1.300 m über dem See angekommen, dicht an der Kovergenz entlangfliegen und den Ausblick geniessen. Der See ist auch ohne Weitwinkel aus dieser Höhe in seiner kompletten Grösse gut zu sehen.
Der Supermarkt (oder eher minimarkt) um die Ecke, frisches Gemüse und täglich frisches Obst und diegut für die kleinen Besorgungen zwischendurch.
V.l.n.r.: Elli, Ralf, Horatio, Udo:
Horatio ist der unbezahlbare Baumretter aus Valle, ein echter Helfer, wenn mal im Baum landet (bisher haben wir das einfach ausgelassen).
So, jetzt ab zum gemeinsamen Abendessen mit anschliessender Party mit den Freunden aus aller Welt.
Wir werden berichten.
Wir wüschen euch einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr.
Ralf & OTTER Team
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29.12.2011 von Mazze.
Tag 2&3, what you expect, that’s what you’ll get…thermals..thermals…
Der zweite Tag in Valle ist traditionsgemäß unser erster “richtiger” Flugtag. Morgends nach einem netten Atoledrink (Maisgrieß mit Zucker und Zimt, Rezept auf seite 7 von 6)) geht´s hoch auf den Penion wo wir von unseren befreundeten Piloten begrüsst werden. Der Tag sieht nicht schlecht aus und wir hauen uns gegen 11:00 Uhr raus in den brodelnden Kessel. Lass mal kesseln Oldä…
“Fly the Gaggle” aber alles ganz dizipliniert und durch dieVielzahl der Piloten wird die Thermik gut markiert, was den Einstieg natürlich leichter macht(brauch ma nedd, aber praktisch). Der Plan ist ein Flug zu Jovans zum Mittagessen…. In der Ebene gehen aber in regelmäßigen Abständen tolle Lifte auf über 3500 m, so dass ich mich entscheide eine unkonventionelle Linie zum Lago zu fliegen: mitten durch die Düse mit nettem Gegenwind. Aber wenn man hoch genug ist stellt einen das vor keine unlösbaren Probleme: Speedbar und los. Unser Akrospaxx Ralf klebt an meinem Flügel und dreht jeden Bart mit aus. Der Ralf(HumplSpxXX) hat echt “Eier” in der Hose, kein Plan wo wie was, hauptsache DRAN BLEIBEN….
Über Funk eine kurze Frage welche Richtung…Antwot:Egal, einfach einloggen und hinterherflattern…
Anflug auf den See. An der Drogenmafiaranch den letzen Lift nehmen und Einlanden am See. Foto-Finish a la mexicano von Ralf:
Wenn schon alle unten im Piano an der Flasche(Bier) hängen, kurbeln die OTTER und der lonesome-SpaXX noch etwas auf Soaring oben ab…Anflug zum LZ ganz normal? Unmöglich, da muss man abspyxxen(Wings, Spirale & Co) und wenn dann noch eine 4-er-Gruppe sum zum LZ kommt, dann richten sich doch irgendwie viele Augen gen Himmel. Landen, Bierchen, Zochel, klein Afrika: GEIL !!!
Das Otterteam-Catering bei Jovans ist nun noch stylischer geworden, Udo hat für das ganze Team tolle Schürzen in orginal Lilac (Otteteamfarbe 2011-2012) besorgt, die von den Mädels stolz nun täglich präsentiert werden.
Otter am Penion
Am Horizont gut zu sehen, es pilzt und demnach auch etwas anspruchsvolles Kurbeln ohne all drei Sekunden einen fetten Klapper zu kassieren…aber? DRANBLEIBEN…
Im Gras liegend denTag ausklingen lassen, rundherum nur gut gelaunte Mitflieger und Freunde.. algo mas? Si Claro …
Bis bald
#Euer OTTER-Team
Schlten Sie auch morgen wieder ein, wenn es heisst: SpaXX Yourself…but don’t get hurt …and pay the bill..and give the girls a ride…
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27.12.2011 von Udo.
We did it again…
Abflug am 26.12.2011 von Frankfurt nach Mexico City und Pickup am Airport durch Tio.
Wen es denn wundert, ja auch dieses Jahr lassen wir uns von Jeffo (FlyMexico) guiden.
Und selbstverständlich residiert das OTTER-Team wieder in der Villa de Jesus 3 mit Panoramaview auf den See direkt am Jachtclub gelegen (siehe We Fly Mexico 3.0 Revolution).
Nach einem langen Hinflug entspannt aber müde auf PickUp-Tio am Airport Mex warten.
Für die Kids: Timeshift -7 Stunden zur deutschen Zeit. Wir waren um 01:00 Uhr Mexikozeit im Bett, in Deutschland war´s da schon 08:00 Uhr am nächsten Tag. Die Nummer schlaucht einfach jedes Mal. (Rückflug ist einfacher
)
Dieses Mal als Mexico-Newbie mit dabei, Ralf vom Team AcroSpaXX aus dem Schwarzwald.
Airport Mexico Stadt
Mazze dreht am Penon auf, Foto by Ralf aus dem Flug
LZ little Africa / Piano
v.l.: Vanessa, Uli, Ralf, Mazze, Elke
Fazit Tag 1:
It’s like coming home…
Alte Freunde treffen und ein grosses HALLO am Launch. Stephan(CH), Bianca (USA), Uli (Germany) und viele andere Pilotenfreunde aus der ganzen Welt.
Und natürlich kennen die Kids am LZ auch noch unsere Namen…wie geil ist das denn?
Der Grossteil ist im Piano gelandet und mich hat es zum Kaffee zu JOVAN’s getrieben..3.400m waren heute Nachmittag möglich und so war die Entscheidung zu JOVAN’s zu fliegen einfach.
Algo Mas? Si Claro …
Asta luego amigos …
Euer OTTER-Team
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7.1.2011 von Mazze.
Auflösung Bilderrätsel/Gleitwinkel: Jepp, Mazze hat es zum See geschafft
Beweis:
Mazze: Der Tag beginnt mit einem strahlend blauen Himmel, was wir mittlerweile ja schon gewohnt sind. Der Thermikanfang ist slow, so dass ich bis etwa 11:30 Uhr mit dem Start warte, was für Valleverhältnisse eher spät ist. Die Thermikgüte ist heute am Launch ganz gut und da der Windversatz am Startplatz gering ist, beginne ich einen Flugplan zu entwerfen. Es gibt verschiedene Wege zum Lake und der spannendste geht natürlich über die Mesa, die von den Bergen umschlossene Hochebene, die wirklich „Pampa“ oder „Nirwana“ darstellt. Also auf zum Penion del Diabolo mit Speedbar und ich komme angenehm hoch etwa in der Mitte der steilen Felswand an. Der vordere Bart beisst ganz nett an und ich drehe eng ein. Aus zunächst 2m/s werden nach zwei Vollkreisen 4m/s und nach zwei weiteren Kreisen schreit das Vario auf und ich werde mit 8m/s nach oben geschossen. Auf 2950m ist der Spuk zuende und ich kann mich angenehm hoch auf die Wall setzen. Viele andere Piloten kratzen schon seit längerem an der Wall (Udo), es geht hier also nicht so gut. Da ich hoch genug bin also direkt weiter über den G-Point zum Crazy-Thermalplace. Das würde ich mich an einem Tag mit starkem Wind nicht trauen…. Aber heute geht es nett in flachen Kreisen bis auf 3.450 m. Abflug mit den Three Kings (meiner Lieblingsfelsformation) in Sichtweite zum Maguey.
Der Plan: Hier aufdrehen, rüber zum Cerro Gordo und Einlanden am Lago Valle de Bravo….. Na ja, wie das so manchmal mit Plänen ist: Ich komme auf halber Höhe am Maguey an und suche auf der Südseite ein erwartetes Steigen… Nothing/Null/Nada.
Halbe Bergumrundung: Nichts. Oh je, mit den letzten Höhenmetern fliege ich raus ins Tal und versuche über einem abgemähten Maisfeld noch was zu finden. Von oben sehe ich eine verendete, halb skelettierte Kuh (kein Scherz) in dem Feld liegen.. Na Klasse, jetzt bombe ich wirklich im Nichts ein. Nach der Landung rufe ich meine Übersichtskarte zur Hilfe und checke die günstigste Route aus der Mesa heraus. I´m walking …….
Mit Hilfe von einem netten Bauern(Traktor), zwei Jungs mit einem Pickup und einem Taxi schaffe ich es in Rekordzeit (3,5 Stunden) zurück zum Startplatz am Penion, wo Elli und Udo schon auf mich warten. Na klar mach ich den Abendflug mit. Yeeeha. Uff, what a day . . .
Udo: Das eher „zähe“Steigen ist heute partiel bedingt (siehe Mazze), ich sehe Mazze am Penon noch wie eine Rakete wegsteigen, als ich den gleichen Bart auskurbeln möchte…bäh..1m Steigen. Ist heute echt etwas tricky, also nach 45 Minuten BASTELN am Penion del Diabolo zurück vor den ersten Zackan Nähe LZ und nochmal von gaaaaaanz unten kurbeln…hoch bis zum Launch..und dann noch 350m für den sichenren Abflug nach hinten. Tja, die Penitasebene ist heute auch ein echter Zickenterror, da hilft kein Fluchen und kein Zetern, die Bärte sind nicht nett verteilt. Nach etwas fruchtlosen 30 Min Steigen suchen kickt mich noch ein Tandem (USA) aus der Wand und ich gehe entspannt nach über zwei Stunden Flugzeit in Penitas landen. Zu geil, die kleinen Mädels kennen unsere Vornamen und so wird man als „Local“ begrüßt. Taxi to Jovans, Elli treffen un d auf Mazzes Lande-SMS warten…
06.01.2011 Tres Reyes Dia = Grande Fiesta de Temascaltepec
Tres Rayes Dia / Three-Kings-Day, Klartext: Heute steht der Nachmittagsflug nach Temascaltepec und zum LZ „Crazy last Chance“ an. Der Morgenflug; später Thermikeinsatz mit ordentlich Vento (Wind) das war echt bumpy (Waschmaschine), egal, das gehört dazu, oder? Kein gutes Steigen und alles was einen hoch bringt ist echt Arbeit, jeden Meter Höhe muss man heute ausnahmsweise fast erkämpfen.Sowei kurz und knapp beschrieben ![]()
Afternoonflight, YES…15:45 Uhr, der Wind wird startbar (unter 25 km/h) und zwei wilde Locals kurbeln schon. Und es geht hoch, also startklar machen und nach Mazze starte ich auch mit 4 Minuten Verzögerung in die angenehme Nachmittagstermik. 250 m über Start würden für den sicheren Flug über die Hochspannungsleitung und nach Temas reichen, aber warum nicht weiter den Bart ausfliegen? Es steigt entspannt, aber eng mit 1,5 – 2m..bei 2.900 m ist dann Feierabend und ausreichend Höhe für den Zielflug. Mazze ist schon auf dem Weg und ich jette mit etwas Speedbar hinterher. Temas und Umgebung getaucht in sanftes Abendlicht, wenig Wind und fast ein turbulenzfreier Abgleiter mit 1.500m Höhenunterschied.
Ausgedehnte Kreise über dem Dorf drehen, Mazze beim Landen beobachten und per Funk die aktuelle Wind- und Thermiksituation an den Rest am Launch durchgeben. 100m über dem Landeplatz dann noch etwas Steigen und die Landung verzögert sich (smile) und dann paßt die Höhe und der Winkel und ich schwenke ein zum Landeendanflug in Temas.
Immer wieder ein kleiner Nervenkitzel und ein Riesenspass. Denn, das ist echt exklusiv, außer Mazze und Damion und mir hatte leider kein anderer Pilot eine ausreichende Startüberhöhung für einen sicheren Flug. Echt schade, Hernando freut sich wie jedes Jahr überschwenglich und der frisch gepresste O-Saft und eine eiskalte Cerveza lassen keine 2 Minuten nach erfolgreicher Landung auf sich warten. Welcome back Home, könnte man fast meinen.
Und auf der echt mexikanischen Fiesta waren wir (Groupo Jeffo) mal wieder drei der wenigen Bleichgesichter. Aber auch das kenne wir schon und acht uns nichts aus, und gehört dazu, oder?
Neben dan ganzen mexikanischen Köstlichkeiten haben wir unser Dream-Team der fleissigen Hände aus Penitas nebst Eltern und Geschwistern getroffen: Vanessa mit Famile. Ein herzliches „Hallo“, Händeschütteln und zum Abschied haben wir den Kids ein paar Süssigkeiten ausgegeben.
Der Abreisetag lies wenig raum für entspannte Flüge, also haben wir endlich beim dritten Valle de Bravo Aufenthalt auch die Schmetterlinge besucht. Ein absolut unvergessliches Erlebnis. Wenn der Flügeschlag der Schmetterlinge wie Blättterrauschen klingt und die Luft vor lauter Schmetterlingen orange leuchtet, dann ist man im Tal der Monarca-Schmetterling angekommen. An einem einzigen Baum sind bis zu 15.000 dieser wunderschönen Falter. Einfach unbeschreiblich und ein unvergessliches Erlebnis.
Reisebericht folgt und Bilder in großer Auflösung werden von “back home” eingepflegt.
Sonnige Grüße, euer OTTER-Team
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